Histopathologie

Welches Material untersucht Vetscope Pathologie?

Vetscope Pathologie untersucht​ Biopsien und Exzisate von Haut und inneren Organen. Auch Augen, Zähne und Knochen können eingesendet werden. Diese Proben werden bei Vetscope Pathologie jeweils mit speziellen Fixations- bzw. Entkalkungslösungen behandelt, um ein optimales Untersuchungsresultat zu erhalten. Die Untersuchungsdauer kann sich dadurch verlängern.

Hartes Hornmaterial von Krallen, Klauen und Hufen kann aufgrund der Gewebestruktur in den meisten Fällen nicht weiter verarbeitet werden. Bei pathologischen Prozessen ist das Horn aber häufig aufgeweicht und eine histopathologische Untersuchung ist unter Umständen möglich. Unfixiertes Krallengewebe kann für mykologische Untersuchungen eingeschickt werden.

Warum unterscheiden sich bei histopathologischen Untersuchungen die Preise nach Probengrösse?

Grössere Proben bedeuten in den allermeisten Fällen mehr Arbeitsaufwand, sei es beim Zuschneiden, bei der Herstellung der histologischen Präparate und bei der histopathologischen Beurteilung durch die Pathologin. Gerade bei Tumoren legt Vetscope Pathologie grossen Wert auf eine korrekte Klassifizierung, Gradierung und die sorgfältige Beurteilung der Exzisionsränder. Dies kann nur durch eine entsprechend repräsentative Abbildung des Tumorgewebes und der Probenränder auf den histopathologischen Präparaten erreicht werden, was bei grösseren Proben eben mehr Aufwand bedeutet.

Erhält man Rabatt bei gleichzeitiger Einsendung von Zytologie und Histopathologie?

Bei gleichzeitiger Einsendung von zytologischem und histopathologischem Untersuchungsmaterial des gleichen Patienten verrechnet Vetscope Pathologie für die zytologische Untersuchung einen reduzierten Preis.